Pressestimmen:

Augsburger Allgemeine
Bei den engen, geradezu zärtlich-intimen Interaktionen der beiden Musiker entsteht eine Musik, die auf der einen Seite hochintellektuell ist. Doch auf der anderen Seite die unzweifelhaft anstrengend-intensive Arbeit in eine fröhliche und ansteckende Freude am Musizieren. Befreiendes Gelächter im Publikum darf und muss sein, und wenn ein Stück zu Ende ist, wird es nicht einfach beklatscht – all die Ideen, allder Spaß, die Überraschungen werden gefeiert.
Diese Begeisterung rührt aus der Verknüpfung rhythmisch-archaischer Momente mit in der Gegenwart verwurzeltem Jazz, aus der Verbindung von geradezu kindlichem Spieltrieb mit höchstem musikalischem Anspruch. Was Erwin Rehling mit einem Satz Kuhglocken anzustellen weiß, wäre mit „Alpenjazz“ höchst unzutreffend umschrieben: Es ist irre, es ist witzig, es ist irrwitzig, wie das ganze Konzert.“

Hildesheimer Allgemeine
„… Nach einer begeisternden Zugabe verpflichtete der Abend jedenfalls zum Umdenken. Die Gehörgänge wurden befreit, die musikalische Wahrnehmung geschärft. Ganz vorurteilsfrei kann man jetzt dem Alphorn und den Kuhglocken lauschen.“

Süddeutsche Zeitung
„…Die behutsam aufeinander abgestimmten Klangbilder des Konzertes ließen die Zuhörer wie im Zen versinken. Mit Tempi- und Rhythmuswechseln, vokalen Urlauten und Free-Jazz oder einfach nur mit dem Spiel von Schwingung und Atem führten die Künstler das Publikum ins reich der Phantasie und der Erinnerung…“

Mainpost
„…die Musik, die mit diesem Instrumentenvorrat entstand, war ungewöhnlich und ist schwer in Worte zu fassen. Das Schlagzeug zitterte sich in barocker Vielfalt durch verquere Liedstrukturen, fand immer wieder in einen groovenden Rhythmus, die Jazzbesen streichelten Becken und Trommeln, peitschten immer wieder explosionsartig nach vorne, solierten brillant.
Dazu Fritz Moßhammers Alphorn- oder Taschentrompeten-Spiel: Jazzphrasen, stark akzentuiert und zumeist staccatohaft. Spontan und expressiv …“

Münchner Merkur
Durch den dauernden Wechsel der Instrumente und die verschiedenen Kombinationen wird der ganze Abend zu einem Klangerlebnis, das nicht eine Minute Langeweile aufkommen läßt.
Eine Premiere gab es auch an diesem Abend. In der „St. Sau-Polka“ machen sie die „Heilige Sau“ zur „Rennsau“ und jagen sie durch die Gaststätte!“

Passauer Neue Presse
„… diese Freude, diese Lust an der Musik, dieses Lachen in den Gesichtern der beiden Musiker, sprang wie ein Funke packend auf ein aufmerksames Publikum über.
So trieben die beiden Hammerlings munter ihre Späße im Passauer Scharfrichter, nahmen bayrisches Brauchtum witzig aufs Korn und persiflierten die oft zu bierernst geratenen Tendenzen der so genannten Weltmusik. Ihr Spott gilt aber ausschließlich dem Musikbetrieb und all seinen seltsamen Blüten, nicht aber der Musik selbst, der sie stets mit großem Respekt begegneten.“